Kochen braucht Zeit – oder eben nicht?!

by sommermensch

Wie oft werde ich gefragt, wie ich neben all den Themen noch die Zeit und Ruhe finde, zu kochen. Meistens gebe ich die ehrlichste Antwort, die ich geben kann. Ich nehme mir keine Zeit und Ruhe zum Kochen!

Gerade Ruhe ist bei mir in Sachen kochen vermutlich die falsche Beschreibung. Meine Küche sieht oft aus wie der erste Weltkrieg, ich räume nicht sofort alle Reste brav in Plastikboxen und und und. Aber das ist es doch was kochen für mich ausmacht. Es ist der Reiz, geniales Essen zu zaubern, ohne stundenlang in der Küche meine Lebenszeit ablaufen zu sehen. Und naja wenn man „ Einfach mal macht“, ist das eben nicht vorbereitet oder durchdacht.

Ja ich investiere viel Zeit mit der Recherche und Optimierung von Rezepten, aber das ist ja genau der Mehrwert den ich euch mit an die Hand geben möchte. Kein langes Suchen, sondern tolles Essen und das im Handumdrehen.

Für mich ganz persönlich ist Kochen jeden Tag aufs Neue ein Experiment. Mir macht es Spaß, weil ich nicht dogmatisch einen Küchenstil verfolge, aber damit ist alles was ich koche; ICH. Ich bin manchmal so süß wie meine Kuchen und manchmal so undurchsichtig wie ein zu scharf gewordenes Curry J

Das Thema Zeit ist wie bei Vielen von euch ein großes. Eigentlich hat man keine und eigentlich muss man immer 10 Dinger gleichzeitig machen. Egal ob Kinder kutschieren, Home Office oder einfach Wäsche waschen, aber um ehrlich zu sein, ist Kochen das was ich am besten nebenbei machen kann.

Jedes meiner Rezepte ist entweder so schnell fertig, dass man einfach direkt in der Küche bleibt oder so aufgebaut, dann genügend Zeit zum Durchschnaufen, Joggen oder Fingernägel lackieren ist.

In einem der anderen Artikel schrieb ich euch auch gerne, welche Produkte ich immer zuhause habe, die mir das Leben zwischendurch recht leicht machen.

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